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Im Rahmen der Kindernetzwerk-Mitgliederversammlung am 8. Juli 2011 in Aschaffenburg wurde der Bundesvereinigung SeHT e.V. einer der beiden Förderpreise für das Projekt "Selbsthilfeoffene Schule" verliehen.

 "Die Würdigung dieser beiden Preise nahm bei der Mitgliederversammlung 2011 Erika Davis-Klemm, 1. stellvertretende Vorsitzende des Kindernetzwerkes, vor.

Wenn ich diese Beispiele von guter Kooperation kurz zusammenfassen darf, dann wie folgt: Die erlebte Kompetenz, die in der Selbsthilfe gesammelt wird, wird weitergegeben, In diesen beiden Fällen läuft die Kooperation über Schulen. Non scholae, sed vitae discimus - dieses Sprichwort kennen wir aus der Schule. Bei diesen Projekten wird das im Leben gelernte zurückgebracht an die Schule - hervorragende Orte, um Wissen zu Vermitteln - und zwar an Schüler, Lehrer und Eltern.

Beide Projekte zeigen, dass das was die Selbsthilfe auszeichnet - nämlich Menschen zusammenzubringen und mit ähnlichen Erlebnissen und Wissen zu bündeln - selbstverständlich weitergetragen werden kann und soll. Es kommt auf die persönlichen Begegnungen mit Menschen an - erst recht, wenn es darum geht, Menschen aus ihrer Isolation, wie bei Menschen die psychisch krank sind oder mit Teilleistungsschwächen leben. Je früher dies erfolgt - zum Beispiel bereits in der Grundschule - desto größer ist die Chance der gesellschaftlichen Teilhabe für diese betroffenen Kinder."

Auszug aus der Pressemitteilung des Kindernetzwerk e.V. / 2011