Kinder mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben –

Welche ersten Hilfen können Lehrkräfte und Eltern geben?

Veranstalter: SeHT e.V. Landesvereinigung Baden-Württemberg und Regionalvereinigung Rhein-Neckar

 

Referent: Karl Gajewski, Schulpsychologe

Ort: Karl-Friedrich-Schimper Gemeinschaftsschule, Spolento Str. 4, 68723 Schwetzingen (Karte)

Datum: Samstag 25.01.2020 von 9.00 – 16.30 Uhr

Tagungsgebühr: 15 € (vor Ort zu zahlen)

Für SeHT e.V. Mitglieder 5 €

Enthalten sind: Kursunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Imbiss, Getränke, Kaffee und Kuchen

Bitte Schreibzeug mitbringen: 1 Stift schwarz oder blau und 1 Stift rot

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(Bitte melden Sie sich bis zum 17. Januar 2020 an.)


 Programm

Teil 1: Diagnose für 3.-10. Klasse 

Hier wird es zwei kurze theoretische Inputs geben:

  1. Einflussfaktoren auf Lesen und Rechtschreiben
    pädagogisch und medizinisch
    (Was kann man beobachten und untersuchen?)
  1. Qualitative Fehleranalyse (QFA):
    formell (Wie „testen“ Experten mit Standardisierten Tests?) und
    informell (Wie „testen“ wir in Schule und Elternhaus, um die Fehlerschwerpunkte des Kindes zu finden?)

Anschließend werden die Teilnehmer/-innen als praktische Übung selbst die informelle QFA durchführen für Einzelwörter-Verschreibungen und für echte Schülerdiktate.

Block 1: 8.30 - 10.30 Uhr

 

Teil 2: Förderung nach Altersstufen getrennt

Aus der detaillierten Diagnose leitet sich der Förderplan ab, der in Bezug auf die individuellen Fehlerschwerpunkte die vereinbarten Förderziele und Vorgehensweisen schriftlich fixiert und transparent macht.

Für die Förderung wird ein Überblick gegeben über mögliche

  1. Inhalte (von orthografischen Regeln über Strategien bis hin zur Phonologischen Bewusstheit und basalen Fähigkeiten)
  2. Methoden (Lesen, Schreiben, Spiele, …)
  3. Materialien (verschiedene Programme).

Block 2: 11.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 15.00 Uhr

 

Teil 3: Sonstiges

Nachteilsausgleich:

Welche verschiedenen Formen von Nachteilsausgleich (NA) gibt es?

Wie kann der Nachteilsausgleich in praktikabler Weise an die individuellen Bedürfnisse der Kinder angepasst werden?

Organisatorische Aspekte effektiver Förderung:

Was wird in der Förderstunde bearbeitet?

Was wird zwischen den Förderstunden bearbeitet (Hausaufgaben)?

Wo und wie können Eltern den Schüler unterstützen und fördern?

Welches Material eignet sich für das Üben zu Hause?

Welche anderen helfenden Institutionen /
Therapeuten können / sollen einbezogen
werden?

Block 3: 15.00 - 16.00 Uhr


Es kann generell keine Patentrezepte geben!
Dafür sind Lesen und Schreiben viel zu komplex und die Gegebenheiten bei den Kindern viel zu unterschiedlich. 

Vielmehr hat sich ein systematisches Eingehen auf den individuellen Schüler mit seiner individuellen Bedürfnislage bewährt, und das mit einer praktikablen Vorgehensweise, die weder den Schüler noch die Lehrer und auch nicht die Eltern von der Belastung her überfordert.

 

 

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